8. Juli: Flaggentag der Mayors for Peace

Foto: Stadt Linz
Die Stadt Linz setzt am internationalen Flaggentag erneut ein sichtbares Zeichen für Frieden, Dialog und gemeinsame Verantwortung. Bürgermeister Dietmar Prammer hisste am 8. Juli gemeinsam mit Mitgliedern des Friedensstadt Beirates die Friedensflagge am Hauptplatz. Damit setzt die Stadt Linz ihr klares Bekenntnis als Friedensstadt fort und beteiligt sich einmal mehr an einem internationalen Aktionstag, der den Wert des friedlichen Zusammenlebens in den Mittelpunkt rückt.

Gerade in einer Zeit, in der die Welt vielerorts von wachsender Unsicherheit, verhärteten Gegensätzen und einer Sprache der Eskalation geprägt ist, gewinnen solche Zeichen an Bedeutung. Wenn Bilder von Zerstörung und Angst zum täglichen Hintergrundrauschen werden, braucht es Signale, die dem etwas entgegensetzen. Die Friedensflagge steht in diesem Zusammenhang für die Erinnerung daran, dass Frieden politische Entscheidungen, Dialogbereitschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt braucht.

Die Stadt Linz ist seit 2006 Mitglied der internationalen Friedensinitiative „Mayors for Peace“, die auf eine gemeinsame Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurückgeht. Weltweit gehören dem Netzwerk mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern an. Die Bewegung fordert einen verbindlichen Zeitplan für die Abschaffung aller Atomwaffen sowie den Abschluss einer umfassenden Nuklearwaffenkonvention.

Günter Peham

Völlig überraschend ist unser Gründungsmitglied und Vereinskassier Günter Peham am 26. Juni 2026 im 64. Lebensjahr von uns gegangen.

Günter hat viele Jahre mit seinen Projekt "Wertevoll Leben" Richtung, Halt und Hoffnung gegeben. Mit seiner "Baumschule" und seinem "REGIErungsprogramm für MEIN Leben" hat er vielen Menschen geholfen, ihre  Potentiale zu entwickelt

Als Friedensbotschafter der Universal Peace Federation  war er auch von der Idee begeistert, eine Friedensakademie zu gründen. Daher wurde er 2010 Gründungsmitglied und war seither stellvertretender Direktor und Kassier.

Wir danken ihm für seine Arbeit und werden ihn in  liebvoller Erinnerung behalten.

Zweiter Konsentspiel-Abend

Am 14. September gab es diesmal einen Sonsentspiel-Abend in der Kolping-Oase - gemeinsam mit Kaolping aktiv. Auf zwei Tischen wurden je 2 Runden gespielt. 

Konsent ist ein soziokratisches Entscheidungsverfahren, bei dem Entscheidungen getroffen werden, solange kein „schwerwiegender Einwand“ vorliegt. Es zielt auf schnelle, konsensfähige Lösungen ab, ohne dass Einstimmigkeit nötig ist. Fokus liegt auf „gut genug für jetzt, sicher genug auszuprobieren“ (siehe Soziokratie-Zentrum)


Um dieses Verfahren kennenzulernen und zu erlernen, haben Barbara Strauch (Mitgründerin des Soziokratie-Zentrums Österech) und andere ein Spiel entwickelt, bei dem die TeilnehmerInnen spielerisch diese Methode kennenlernen und erleben können. 

Informationen über das Spiel inkl. Videos und Spielanleitung unter https://keepthebalance.games/