SAVE THE DATE!
- 12. Februar 2027
- ab 14 Uhr
- Wissensturm Linz
Besser statt mehr
Wege in ein gutes Leben ohne Wachstumszwang
Wir leben in einer Zeit, die von ständigem Wachstum und dem Wunsch nach
"mehr" geprägt ist - mehr Besitz, mehr Produktion, mehr Verkehr, mehr
Macht, ... Doch unendliches Wachstum stößt unweigerlich an die Grenzen
knapper Ressourcen. Das Wachstumsparadigma führt dabei nicht selten zu
Konflikten und Spannungen, sowohl auf persönlicher als auch auf globaler
Ebene. Ist ein Wirtschaften ohne Wachstum möglich? Brauchen wir nicht
eine Abkehr von der Wachstumsabhängigkeit dafür aber neue
Unternehmenskulturen und wachstumsneutrale Wohlfahrtssysteme? Ist es
nicht besser Gesellschaft neu zu denken, die Prioritäten neu zu setzen
und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: auf nachhaltigen Konsum,
auf Zeit für die Dinge, die wirklich zählen und auf ein
gesellschaftliches Miteinander, das allen ein gutes Leben ermöglicht?
Lassen Sie uns darüber diskutieren, wie ein einfacheres Leben zu Frieden
und einem guten Leben für alle führen kann.
Vortragende:
Moderation: Dr.in Maria Dietrich (Volkshilfe OÖ)
Thema „Wo Konflikt beginnt – die Bedeutung der Sprache für den Frieden“
Bei den Friedensgesprächen 2024 möchten wir die Wirkmächtigkeit von Sprache für Friedensprozesse sowie für das Entstehen von Konflikten in den Mittelpunkt stellen. Im Focus stehen dabei Möglichkeiten der achtsamen und gewaltfreien Kommunikation im zwischenmenschlichen Bereich. Wir beschäftigen uns aber auch mit der Sprache der Demagog*innen und mit „Kriegsrhetorik“ in unsere Alltags- bzw. Wirtschaftssprache.Mehr:
Thema:
Klimakatastrophe und Konflikte - Wie wir Klima schützen und Frieden schaffen
Brennende Chemiefabriken, überflutete Bergwerke - nicht erst seit dem Ausbruch des Ukraine Konflikts ist klargeworden, wie sehr die Rüstungsindustrie und Kriege der Umwelt schaden. Im Gegenzug wirkt der Klimawandel als Risikomultiplikator und Konflikttreiber. Gelingt es in den kommenden Jahren nicht, den bislang von Jahr zu Jahr weiter zunehmenden Kohlendioxid- und Methan-Ausstoß in die Atmosphäre drastisch zu verringern, werden sich die bereits bestehenden Fragilitäts- und Konfliktrisiken weiter verstärken. Dazu kommt die Gefahr, dass immer dringender werdende Aktivitäten und Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes Spaltungen in der Gesellschaft hervorrufen und dadurch Konfliktpotenziale erhöhen. Die Linzer Friedensgespräche stellen in Vorträgen, Workshops und einer abschließenden Podiumsdiskussion 2023 die Frage nach den Zusammenhängen von Klima, Konflikten und Frieden und diskutieren Möglichkeiten einer gemeinsamen Klima- und Friedenspolitik zur Stabilisierung unserer Gesellschaften und zum Schutz der Umwelt.
Mit Lena Schilling (Klimaaktivistin und Autorin), Astrid Sahm (Dt. Institut für internat. Politik und Sicherheit), Martin Auer (Scientists for future), Andreas Schütz (Solidarwerkstatt) und Lucia Göbesberger (Diözese Linz, Abt. Gesellschaft & Theologie)
Die Linzer Friedensgespräche werden von einem breiten Netzwerk der Friedensstadt Linz getragen und stellen regelmäßig wichtige Fragen zur Diskussion, rund die Forderung nach friedlichen und inklusiven Gesellschaften, wie sie im Ziel 16 der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung formuliert ist.
Eine gemeinsame Veranstaltung von: Arbeitsgemeinschaft Linzer Friedensgespräche, VHS Linz, Friedensstadt Linz, Friedensakademie Linz, Volkshilfe OÖ, mehr-demokratie OÖ, Pax Christi, Katholische Aktion, Solidarwerkstatt und mensch&arbeit.
Folder mit vollständigem Programm und weiteren Informationen als PDF zum Download.
Weitere Details und Anmeldung auf der Webseite der VHS Linz (Wissensturm)
„Friedensprojekt Europa? Positionen und Möglichkeiten Österreichs"
am 28. Jänner 2022 im Wissenturm Linz bzw. über Zoom
mit Referaten von und Workshops mit
Anschließend Diskussion mit Thomas Roithner, Mathilde Schwabeneder und Josef Weidenholzer