Der Vortrag findet in Ebensee, Gasthof Auerhahn, Bahnhofstraße 55 statt. Der Eintritt ist frei.
BGE-Vortrag in Ebensee
8. Juli: Flaggentag der Mayors for Peace
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| Foto: Stadt Linz |
Auch heuer setzt die Stadt Linz ein klares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen: Am 8. Juli wird Bürgermeister Dietmar Prammer die Flagge der internationalen Initiative „Mayors for Peace“ am Linzer Hauptplatz hissen. Damit beteiligt sich Linz bereits zum wiederholten Mal am weltweiten Flaggentag, der auf die Gefahren von Nuklearwaffen aufmerksam macht und ein klares politisches Signal für Abrüstung und Frieden sendet.
„Besonders in Zeiten zahlreicher globaler Krisen, in denen das menschliche Leid durch Krieg und Vertreibung wieder sichtbar geworden ist, ist ein öffentliches Zeichen für den Frieden wichtiger denn je. Als Friedensstadt tragen wir Verantwortung und erheben unsere Stimme für Dialog, Gewaltfreiheit und das Ziel einer atomwaffenfreien Welt“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer.
Die Stadt Linz ist seit 2006 Mitglied der internationalen Friedensinitiative „Mayors for Peace“, die auf eine gemeinsame Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurückgeht. Weltweit gehören dem Netzwerk mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern an. Die Bewegung fordert einen verbindlichen Zeitplan für die Abschaffung aller Atomwaffen sowie den Abschluss einer umfassenden Nuklearwaffenkonvention.
Zweiter Konsentspiel-Abend
Konsent ist ein soziokratisches Entscheidungsverfahren, bei dem
Entscheidungen getroffen werden, solange kein „schwerwiegender Einwand“
vorliegt. Es zielt auf schnelle, konsensfähige Lösungen ab, ohne dass
Einstimmigkeit nötig ist. Fokus liegt auf „gut genug für jetzt, sicher
genug auszuprobieren“ (siehe Soziokratie-Zentrum)
Um dieses Verfahren kennenzulernen und zu erlernen, haben Barbara Strauch
(Mitgründerin des Soziokratie-Zentrums Österech) und andere ein Spiel entwickelt, bei
dem 4 bis 8 Teilnehmer spielerisch diese Methode kennenlernen und
erleben können.
Ann diesem Abend werden wir dieses Spiel unter Anleitung von Barbara Strauch spielen
- Monatag, 14. September 2026
- Beginn: 18:30 Uhr
- Ort: wird noch bekanntgegeben
- Eintritt frei
Wir brauchen Deine Unterstützung!
Die Friedensakademie wird durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. Wir erhalten keine Förderung von der Stadt oder anderen öffentlichen Stellen. Um unsere Arbeit weiter machen zu können brauchen wir Deine Unterstützung - mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft. Wir danken Dir dafür!
Erster Konsentspiel-Abend
Konsent ist ein soziokratisches Entscheidungsverfahren, bei dem Entscheidungen getroffen werden, solange kein „schwerwiegender Einwand“ vorliegt. Es zielt auf schnelle, konsensfähige Lösungen ab, ohne dass Einstimmigkeit nötig ist. Fokus liegt auf „gut genug für jetzt, sicher genug auszuprobieren“ (siehe Soziokratie-Zentrum)
Um dieses Verfahren kennenzulernen und zu erlernen, haben Barbara Strauch
(Mitgründerin des Soziokratie-Zentrums Österech) und andere ein Spiel entwickelt, bei
dem 4 bis 8 Teilnehmer spielerisch diese Methode kennenlernen und
erleben können.
"Staatsschulden sind gut - aber für wen?"

Wie viele Funktionen haben Staatsschulden am Finanzmarkt? Warum brauchen Zentralbanken sie für die Zinspolitik? Wer verdient an ihnen? Wen belasten sie? Was hat der Chartalismus damit zu tun? Wie blicken Modern Monetary Theory (MMT) Vertreter auf die Fiskalpolitik und die Inflation? Kann ein souveräner Staat bankrott gehen? Sind Armut, Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne eine Frage der Finanzierung, der Ressourcen oder sind sie Teil der Geldmengensteuerung? Was sagen die europäischen Regeln? Welche Re-Regulierung ist nötig, um das Finanzsystem wieder in den Dienst der Realwirtschaft und damit dem Großteil der Bürgerinnen und Bürger zu stellen? Warum sind Staatsschulden ganz anderes als private Schulden?
Johanna Tschautscher ist Schriftstellerin, Dokumentarfilmerin Sie erhielt mehrere Filmpreise. In ihrer Dokumentation "Too big to tell" (2014) analysiert Johanna Tschautscher das Schuldgeldsystem der Wirtschaft und die Arbeitsweise der Finanzindustrie, besonders die Geldschöpfung und den Derivatenmarkt. Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen rechnet die Dokumentation zu den Top Ten der Zukunftsliteratur [Link]
Günter Grzega ist Diplomierter Bank- und Verwaltungsbetriebswirt, Vorstandsvorsitzender a.D. der Sparda-Bank München eG und Vorstandsvorsitzender des Instituts für Gemeinwohlorientierte Politikberatung Bonn. Aktuell ist er Vorsitzender des Ethikbeirats der Sparda-Bank München eG und Vortragender im Zertifikatslehrgang "Geld und Gemeinwohl: Die Finanzwelt verstehen und gestalten".
Die Handouts der Vorträge können von hier heruntergeladen werden.
26. April: "Lichter für den Frieden" am Hauptplatz Linz
Gemeinsam mit der Friedensakademie setzten 25 weitere Organissationen am Hauptplatz in Linz ein Zeichen für den Frieden:
Attac,
Kinderfreunde, KPÖ, Omas gegen rechts, OÖ Netzwerk gegen Radikalismus und
Rechtsextremismus, Zu-Flucht, Bund sozialistischer Freiheitskämpferinnen,
Unabhängige Nachhaltigkeitsdrehscheibe, Muslimische Jugend OÖ, Muslimische
Pfadfinder:innen, Evangelisch-Methodistische Pfarrgemeinden Linz und Ried,
Demokratie verteidigen, Katholische Kirche OÖ (FB Gesellschaft und Soziales), Katholische Aktion OÖ, Volkshilfe, SPÖ Linz.
Sozialistische Jugend OÖ, Die Grünen Linz, Grüne Jugend OÖ, Solidarwerkstatt, Katholische Jugend OÖ
https://youtu.be/Bc8-3hh-_yY
Linzer Friedensgespräche 2026
Die Linzer Friedensgespräche 2026 finden am Freitag, 13. Februar 2026 statt.
Wahrheit im Wandel
Friedensfähigkeit in Zeiten von Desinformation und zunehmender Verunsicherung
Expert*innen aus Medienwissenschaft, Psychologie, Künstliche Intelligenz und Ethik diskutieren, wie Vertrauen in Informationen gestärkt, Resilienz aufgebaut und friedensfördernde Kommunikationsräume geschaffen werden können. Die Gespräche laden dazu ein, neue Perspektiven auf Wahrheit, Verantwortung und digitale Mündigkeit zu entwickeln - und damit einen Beitrag zur Friedensfähigkeit in einer vernetzten Welt zu leisten.
- Melanie Wolfers, Keynote-Speakerin, Besteller-Autorin und Mentorin für Zuversicht & Resilienz
- Andre Wolf, Mimikama
- Martina Mara, Medienpsychologin, Professorin für Psychologie der Künstlichen Intelligenz & Robotik
VHS-Kurs über Bedngungsloses Grundeinkommen
- Mittwoch 25.2.2026:
Das bedingungslose Grundeinkommen - für interessierte Einsteiger*innen
Inhalte und Ziele: An diesem Abend wollen wir die Idee des Grundeinkommens kennen lernen. Warum eigentlich, wer sollte es bekommen und wie hoch sollte es sein? Was wären die Vorteile und was die Risiken? Welche Auswirkungen hätte es - auf die Bildung, auf die Kunst, auf die regionale Wirtschaft und andere Lebensbereiche. Was bedeutet ein Grundeinkommen für den Sozialstaat? - Mittwoch 11.3.2026:
Das bedingungslose Grundeinkommen - Ideen zur Finanzierung
Inhalte und Ziele: Immer wieder wird von Politiker*innen behauptet, ein Grundeinkommen sei nicht finanzierbar. Tatsächlich gibt es aber mehrere Ansätze zur Finanzierung, die auch schon von der Johannes Kepler Universität untersucht wurden. An diesem Abend wollen wir uns diese Finanzierungsvarianten ansehen und auch hier Vor- und Nachteile diskutieren. - Mittwoch 25.3.2026:
Das Bedingungslose Grundeinkommen in der Praxis
Inhalte und Ziele: An diesem Abend wollen wir uns mit Praxisbeispielen zum Grundeinkommen beschäftigen, wie dem Mincome-Projekt in Kanada, dem Projekt in Finnland und dem Projekt in Heidenreichstein (Niederösterreich). Wir werden uns die sogenannten "Grundeinkommensverlosungen" anschauen und in Rollenspielen herausfinden, wie sich ein Grundeinkommen auf uns selbst auswirken würde.
Die drei Abende sind einzelne Kurse, können also getrenne voneinander gebucht und besucht werden.
- VHS Linz in Kooperation mit der Friedensakademie Linz
- Ort: Wissensturm Linz, Kärntnerstraße 49
- Beginn: jeweils 18:30 Uhr, Dauer bis 20 Uhr
- Kursleiter*in: MBA Paul J. Ettl
- Kursgebühr: 20 €
- Anmeldung (bis 15.2.2026) direkt bei der VHS






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