Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg:

Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.

Peace is not an absence of war.

It is a virtue, a state of mind, a disposition for benevolence, confidence, justice.

Baruch de Spinoza

(24. 11. 1632 - 21. 02. 1677)



Qualitätssiegel für Erwachsenenbildung

Seit November 2016 ist die Friedensakademie mit dem Qualitätssiegel für Erwachsenenbildung zertifiziert [mehr über das EBQ]


Lehrgang "Nachhaltige Friedensarbeit"

Die Friedensakademie startet heuer einen "Lehrgang für nachhaltige Friedensarbeit". Eine erste Kurzinfo darüber können Sie hier finden.

Details inkl. einer Liste der Veranstaltungen werden wir demnächst hier veröffentlichen.


Jahresberichte

2015 zum Download (PDF, 5 MB)

2014 zum Download (PDF, 4 MB)

Bericht 2010-2013

im Buchhandel und als eBook


Mitglied des OÖ Volksbildungswerkes


In Kooperation mit


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Herzlich willkommen!

Die Friedensakademie sieht nachhaltigen Frieden nur gewährleistet, wenn es Frieden im Einzelnen gibt und der Frieden in drei Bereichen erreicht wurde:

  • Um eine Weltfamilie des Friedens zu schaffen, bedarf es des Friedens in der Familie und einer Erziehung der Kinder zum Frieden.
  • Voraussetzung für Frieden ist eine wertschätzende Beziehung zwischen den Religionen.
  • Frieden kann nur entstehen, wenn die Wirtschaft auf Kooperation, Wertschätzung und Gemeinwohlorientierung aufbaut.

[mehr über uns]


Aktuell:


Workshopreihe "Geld im Dienste des Gemeinwohls"

Gemeinsam mit der Akademie für Gemeinwohl veranstaltet die Friedensakademie eine Workshopreihe mit 3 Workshops, jeweils an einem Freitag von 15-19 Uhr im Cardijn-Haus, Kapuzinerstraße 49:

  1. 20. Oktober 2017: "Im Bann des Geldes. Anleitung zur Überwindung des Kapitalismus" – Markus Pühringer / Monika Udeani 

  2. 23. Februar 2018: "Neues Geld – neue Welt? Chancen und Risiken von Regional- und Zeitwährung – Tobias Plettenbacher / Martina Ammer

  3. 25. Mai 2018: "Ziel und Zielmessung in der Wirtschaft. Kann Geld ein Ziel sein?" – Paul  Ettl  / Sabine Buchinger

Die dreiteilige Workshopreihe analysiert den Zusammenhang zwischen dem gegenwärtigen Geldsystem und dem gesellschaftspolitischen Ziel der Gemeinwohlorientierung und vermittelt grundlegende Infos zu diesem Thema,

> entwickelt gemeinsam mit den Teilnehmer*innen eine – positive – Vision für die Zukunft,

> entwickelt ausgehend von zwei konkreten Beispielen (Zeit- und Regionalwährungen) mögliche Alternativen & Formen der aktiven Mitgestaltung des Umgangs mit und der Nutzung von Geld auf lokaler und regionaler Ebene.

Die Workshop-Reihe verfolgt das Ziel, ausgehend von einer gemeinsam erarbeiteten „Problemsicht“ Alternativen und Möglichkeiten des Handelns und Engagements für die Teilnehmer*innen aufzuzeigen.

Ein Einführungsvortrag wird jeweils fachliche Inputs zu den einzelnen Themenbereichen und Fragestellungen bereitstellen. Darauf aufbauend sollen im Dialog und mittels interaktiver Formate Veränderungs- möglichkeiten und -prozesse auf gesellschaftlicher Ebene und im eigenen Umfeld erarbeitet werden.

Wir ersuchen um verbindliche Anmeldung unter: akademie(at)mitgruenden.at

Hinweis: Die einzelnen Workshops der Reihe ergänzen einander inhaltlich, sind jedoch so gestaltet, dass sie auch einzeln besucht werden können.

Die Preise:

  • Workshop (einzeln) 69,–/29,– Euro
  • Workshop-Reihe (3 Termine): 190,–/75,– Euro (statt 207,–/87,– Euro)

Die Teilnahmegebühren dienen der Kostendeckung des Akademiebetriebs. Für Mitglieder der Genossenschaft für Gemeinwohl und der Friedensakademie Linz gilt der ermäßigte Tarif. Eine Förderung über das Bildungskonto des Landes OÖ kann beantragt werden.

20. Oktober: "Geld und Gemeinwohl", Teil 1

Im Bann des Geldes. Eine Anleitung zur Überwindung des Kapitalismus.

Unsere Gesellschaft ist in den Bann des modernen Geldes geraten. Seitdem sich Geld leistungslos (um die Reichtumsprämie) vermehren lässt, hat sich das gesellschaftliche Zusammenleben grundlegend verändert. Die Durchsetzng der Reichtumsprämie markiert die Geburt von Kapitalismus, Herrschaft und Patriarchat. Diese Entwicklung stößt heute vermehrt an Grenzen. Ökologische Krisen, wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, Ressourcenknappheit, Gewalt und Entfremdung sind die Folgen.

Es braucht einen radikalen Paradigmenwechsel, wenn unsere Menschheit gut durchs 21. Jahrhundert kommen will: ökologische und soziale Transformation sind nötig. Dies wird nur möglich sein, wenn wir auch den Kern des Problems (die Reichtumsprämie) beheben.

Im Workshop werden die wesentlichen Thesen des Buches „Im Bann des Geldes“ vorgestellt, in kleinen Gruppen diskutiert und Handlungsoptionen für die radikale Transformation erarbeitet.

Über die Referent*innen:

Mag. Markus Pühringer, Studium Volkswirtschaft, Coach, Supervisor, Buchautor (“Im Bann des Geldes”), www.markuspuehringer.at

Dr. Monika Udeani, Theologin, selbstständige Organisationsberaterin, www.organisationsberatung-udeani.at

  • Freitag, 20. Oktober 2017, 15 - 19 Uhr
  • Cardjin-Haus, Kapuzinerstraße 49, 4020 Linz
  • Preise: siehe oben

24. Oktober: REFORMATION & REVOLUTION: Der Kampf um religiöse Freiheit und soziale Gerechtigkeit von Luther (1517) bis Lenin (1917)

500 Jahre sind seit der Reformation, 100 Jahre seit der Russischen Revolution vergangen. Beide Ereignisse veränderten Europas Gesellschaft radikal, Nachwirkungen gibt es bis heute. Die Reformation brachte Demokratie in die Kirchenwelt und neue Freiheiten, wurde aber von Intoleranz und Fanatismus überschattet. Die gnadenlose Ausbeutung der Bauern führte zeitgleich zu Aufständen, sie wollten religiöse Erneuerung mit sozialen Reformen verbinden. Da es damals zu keiner Lösung kam, gärte es in den Jahrhunderten danach weiter, bis Marx & Lenin eine brutale Entwicklung einleiteten. Was wurde erreicht bzw. woran ist man gescheitert, wo stehen wir heute? Brauchen wir nicht wieder eine Reformation? Ein historischer Streifzug mit ungewöhnlichen Einblicken.

  • Referentin: Mag. Barbara Grabner, Journalistin und Historikerin
  • Dienstag, 24. Oktober 2017, 19 Uhr
  • Volkshaus Franckviertel, Franckstraße 63, 4020 Linz
  • Eintritt: Freie Spende

14. November: Gespräch mit religiösen Minderheiten in OÖ

Religiöse Minderheiten haben kaum eine Chance, ihre Ideen und Konzepte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es gibt keinen Religionsunterricht, keine Darstellung in den öffentlichen Medien, oft nur eine Verunglimpfung als „Sekten“. Wir sprechen mit

  • Zen-Buddhisten (Brigitte Bindreiter)
  • Unitarisch-Universalistiches Forum (Hubertus Tassatti)
  • Vereinigungskirche (Bogdan Pammer)
  • Ahmadiyya Muslim Gemeinde  - Reformbewegung im Islam (Yunus Mairhofer)
  • angefragt sind weiters Vertreter der Aleviten, der Sufis, der Bahai und der Sai Baba

    • Dienstag, 14. November 2017, 19 Uhr
    • Volkshaus Franckviertel, Franckstraße 63, 4020 Linz
    • Eintritt: Freie Spenden


2. Nov.: "Wieviel Waffen braucht der Friede?"

Podiumsdiskussion zum Thema "Wieviel Waffen braucht der Friede?" mit

  • Dr. Thomas Roithner, Friedensforscher und Journalist 
  • Lucia Hämmerle, Internationaler Versöhnungsbund, Österr. Zweig 
  • Dr. Dietmar Golth, Mitglied der "Austrian Peace Keepers", Vereinigung der ehemaligen UN-Soldaten
  • Moderation: Mag. Christine Grüll, Redakteurin der Kirchenzeitung der Diözese Linz

Waffenproduktion und Waffenhandel nehmen weltweit dramatisch zu. Auch Österreich produziert und exportiert Waffen und diese gelangen immer wieder in kriegsführende Länder und in die Hand von Terroristen.

Weil wir überzeugt sind, dass Waffen keine Konflikte lösen und keinen Frieden schaffen, haben wir eine Veranstaltergemeinschaft von Personen, Bewegungen, Organisationen und Einrichtungen gebildet und diese Podiumsdiskussion organisiert.

  • Donnerstag, 2. November 2017 – 19.00 Uhr
  • im Wissensturm Linz, Kärntnerstr. 26
  • Eintritt: Freiwillige Spende

Veranstaltergemeinschaft: Bereich mensch & arbeit - Diözese Linz ,  Friedensakademie Linz, Friedensinitiative der Stadt Linz, Internationaler Versöhnungsbund - Österr. Zweig, Kath. Aktion der Diözese Linz, Kath. Sozialakademie Österreichs, Kirchenzeitung der Diözese Linz, Pax Christi OÖ, Solidarwerkstatt OÖ, Sozialreferat der Diözese Linz, Volkshochschule Linz


16. November: Lange Nacht der Philosophie 2.0

Im Rahmen der zweiten "Langen Nacht der Philosophie", die vom Verein "Neue Akropolis" veranstaltet wird, wird es auch von der Friedensakademie Vorträge geben.

www.langenachtderphilosophie.at

  • 14:00 Uhr: "Was verbindet die Religionen der Welt?" (Paul Ettl)
  • 16:00 Uhr "Prinzipien des Friedens -. Der Friede, der in mir beginnt" (Paul Ettl / Johannes Stampf)
  • 18:00 Uhr "Kann man dem Geld durch die Bank einen Sinn geben?" (Thomas Reichmann)
  • 18:30 Uhr: "endlich - unendlich" (Johannes Stampf)
  • 20:00 Uhr: "Gemeinwohl-Ökonomie - Ein Wirtschaftsmodell als Friedenswerkzeug" (Paul Ettl)

Der Vortag um 18:30 Uhr findet im Humboldtcenter der Familienföderation (Humboldtstraße 49, 1. Stpck) statt, die anderen vier Vorträge in der Friedensakademie (Raimundstraße 17)

Eintritt: Freie Spende