Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg:

Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.

Peace is not an absence of war.

It is a virtue, a state of mind, a disposition for benevolence, confidence, justice.

Baruch de Spinoza

(24. 11. 1632 - 21. 02. 1677)



Lehrgang "Nachhaltige Friedensarbeit"

Die Friedensakademie bietet ab Herbst 2016 einen Lehrgang für nachhaltige Friedensarbeit. Eine erste Kurzinfo darüber können Sie hier finden.

Details inkl. einer Liste der Veranstaltungen werden wir demnächst hier veröffentlichen.


Jahresberichte

2015 zum Download (PDF, 5 MB)

2014 zum Download (PDF, 4 MB)

Bericht 2010-2013

im Buchhandel und als eBook


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Herzlich willkommen!

Die Friedensakademie Linz wurde 2010 als Privatinitiative  ins Leben gerufen. Sie ist gemeinnützig, überparteilich und überkonfessionell und als Verein konstituiert.

Die Friedensakademie sieht nachhaltigen Frieden nur gewährleistet, wenn es Frieden im Einzelnen gibt und der Frieden in drei Bereichen erreicht wurde:

  • Um eine Weltfamilie des Friedens zu schaffen, bedarf es des Friedens in der Familie und einer Erziehung der Kinder zum Frieden.
  • Voraussetzung für Frieden ist eine wertschätzende Beziehung zwischen den Religionen.
  • Frieden kann nur entstehen, wenn die Wirtschaft nicht auf Gier, Neid und Angst, sondern auf Kooperation, Wertschätzung und Gemeinwohlorientierung aufbaut.

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ab 13. Jänner: Übungsnachmittage "Gewaltfreie Kommunikation"

Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation und wie ich anderen beim nicht-verletzenden Durcharbeiten ihrer Konflikte beistehen kann.

7 Übungsnachmittage von Jänner – März 2017

In diesem Kurs wollen wir nach einer Einführung in die Grundzüge der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg und ihrer Erprobung anhand real erlebter Konflikte (3-4 Nachmittage) gemeinsam untersuchen, was man tun kann, um guten FreundInnen, Verwandten oder NachbarInnen dabei zu helfen, einen Konflikt produktiv anzugehen, anstatt sich für alle Zeiten zu zerstreiten.

Manchmal ist ein guter Streit nötig und hilfreich, um zu neuen Einsichten und Klarheiten zu kommen, alte Verhaltensweisen zu überwinden und neue Ufer zu betreten. Manchmal hat es auch einen Sinn, sich schließlich zu trennen. Aber gar nicht selten ist „eigentlich“ noch genug Interesse am anderen, Wertschätzung, Zuneigung, vielleicht sogar Liebe vorhanden. Die Dynamik des Streits bringt jedoch immer neue Verletzungen und gegenseitige Abwertungen mit sich – bis man meint, es einfach nicht mehr aushalten zu können, sich trennt und dies später sehr bedauert.

In dieser Situation können gute Freunde und Freundinnen außerordentlich hilfreich sein, wenn sie über ein gewisses „Handwerkzeug“ verfügen und wissen, worauf es ankommt.

Dieses Handwerkzeug und ein praktisches Wissen darum, was mit hoher Wahrscheinlichkeit zum gerade nicht erwünschten Ergebnis führt, soll in lebensnahen Übungen erarbeitet werden.

Das Angebot bezieht ausdrücklich auch Probleme zwischen PartnerInnen aus unterschiedlichen Kulturen ein, z.B. entgegengesetzte Auffassungen der Rollen von Mann und Frau, ihres Bewegungsraums und ihrer Aufgaben.

Die Lektüre des Buches von Marshall Rosenberg „Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens“ wird sehr empfohlen, ist aber nicht Voraussetzung für die Teilnahme. Fragen zum Verständnis können jederzeit besprochen werden.

Ort: Besprechungsraum von Linz Kultur, Pfarrgasse 7, 5. Stock, 4020 Linz

Termine: jeweils freitags 15:00 bis 18:45 Uhr: 13. und 27. Jänner, 3. und 17. Februar, 17., 24. und 31. März

Leitung: Dr. Reiner Steinweg und Mag.a Erika Jungreithmayr

Anmeldungen bitte an: reiner.steinweg(at)liwest.at oder Erika.Jungreithmayr(at)ufg.ac.at

Die TeilnehmerInnenzahl ist auf 15 Personen begrenzt; Aufnahme in der Reihenfolge der Anmeldungen.

Kosten: 600,-€, reduziert auf 300,-€ dank der räumlichen Unterstützung durch die FI Linz.

Dr. Reiner Steinweg hat als erster im deutschen Sprachraum über Marshall Rosenberg und seine Methode publiziert (siehe Friedensbibliothek der Stadt Linz unter F 983,1), hat acht Jahre lang im „Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation“/ Hamburg im Rahmen einer einjährigen Mediatoren-Ausbildung den Ausbildungsteil bestritten, der der Gewaltfreien Kommunikation gewidmet ist; dasselbe in den beiden letzten Jahren der European Peace University/EPU, Stadtschlaining/Burgenland. Er leitet seit 2009 die „Übungsnachmittage für Gewaltfreie Kommunikation“ der Friedensinitiative der Stadt Linz.

 


Februar/März 2017: "Was verbindet die Religionen der Welt?“

Vortragsreihe (3 Abende)

  • Donnerstag, 16. Februar 2017
    "Das Weltparlament der Religionen und das Projekt Weltethos"
  • Donnerstag, 2. März 2017
    "Die Weltreligionen: Hinduismus, Buddhismus, Chinesische Religionen, Judentum, Christentum, Islam, Sikhismus und Bahai"
  • Donnerstag, 16. März 2017
    "Menschlichkeit, Goldene Regel, die vier ethischen Weisungen und das Verhältnis Ethik zu Religion"

Der Inder Swami Vivekanada initiierte anlässlich der Weltausstellung 1893 in Chicago das erste Weltparlament der Religionen.

Vom ehemaligen katholischen Konzil-Theologen Hans Küng stammt die Idee eines "Weltethos". Er erkannte und beschrieb in seinem Buch, dass die ethischen Grundsätze aller Religionen sehr ähnlich sind und sich auf zwei Grundaussagen und vier ethische Weisungen stützen.

Auch der Dalai Lama hat in seinem Buch "Ethik ist wichtiger als Religion" ähnliches geschrieben.

Referent: Paul J. Ettl

Beginn: jeweils 19:00 Uhr

Ort: Seminarräume der Familienföderation, 4020 Linz, Humboldtstr. 49, 1. Stock, Läuten bei Tür 11

Eintritt: freie Spende

Um Anmeldung wird gebeten: Tel. 0699 16191001 oder info@friedensakademie.at

 

 

 


Berichte:

















2015



Jahresberichte

2015 zum Download (PDF, 5 MB)

2014 zum Download (PDF, 4 MB)

2013 zum Download (PDF, 8 MB)

2012 zum Download (PDF, 15 MB)

2011 zum Download (PDF, 12 MB)

Bericht 2010-2013

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