Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg:

Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.

Peace is not an absence of war.

It is a virtue, a state of mind, a disposition for benevolence, confidence, justice.

Baruch de Spinoza

(24. 11. 1632 - 21. 02. 1677)



Lehrgang "Nachhaltige Friedensarbeit"

Die Friedensakademie startet heuer einen "Lehrgang für nachhaltige Friedensarbeit". Eine erste Kurzinfo darüber können Sie hier finden.

Details inkl. einer Liste der Veranstaltungen werden wir demnächst hier veröffentlichen.


Jahresberichte

2015 zum Download (PDF, 5 MB)

2014 zum Download (PDF, 4 MB)

Bericht 2010-2013

im Buchhandel und als eBook


Mitglied des OÖ Volksbildungswerkes


Kooperationspartner des Freiwilligenzentrums


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Herzlich willkommen!

Die Friedensakademie Linz wurde 2010 als Privatinitiative  ins Leben gerufen. Sie ist gemeinnützig, überparteilich und überkonfessionell und als Verein konstituiert.

Die Friedensakademie sieht nachhaltigen Frieden nur gewährleistet, wenn es Frieden im Einzelnen gibt und der Frieden in drei Bereichen erreicht wurde:

  • Um eine Weltfamilie des Friedens zu schaffen, bedarf es des Friedens in der Familie und einer Erziehung der Kinder zum Frieden.
  • Voraussetzung für Frieden ist eine wertschätzende Beziehung zwischen den Religionen.
  • Frieden kann nur entstehen, wenn die Wirtschaft nicht auf Gier, Neid und Angst, sondern auf Kooperation, Wertschätzung und Gemeinwohlorientierung aufbaut.

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6. April: Infoabend "Bank für Gemeinwohl"

Die erste ethische Alternativbank Österreichs entsteht und du kannst mitgründen!

Was wir anbieten werden:

  • Ethische Sparprodukte und Fonds
  • Kredite für Projekte und Unternehmen, die dem Gemeinwohl dienen
  • Gemeinwohl-Konto für Private und Unternehmen

Zum ersten Mal entsteht eine Bank aus der Mitte der Gesellschaft: die Bank für Gemeinwohl. Sie stellt Werte wie Transparenz, Mitbestimmung und Verantwortung in den Mittelpunkt ihres Handelns. Dabei steht das Gemeinwohl im Fokus, nicht der Gewinn.

Die Genossenschaft ermöglicht eine Beteiligung aller Bürger/-innen: du entscheidest über den Weg der Bank mit. Unabhängig von der Höhe deines Anteils hast du eine Stimme. Ab 200,- Euro bist du dabei!

2. Infoabend am 6. April 2017, 19 Uhr in der Friedensakademie, Raimundstraße 17, 4020 Linz. Eintritt frei. - Aus Platzgründen ist Anmeldung unbedingt erforderlich: info(at)friedensakademie.at oder rg_linz(at)mitgruenden.at

PS: Jeden Donnerstag findet von 17 bis 19 Uhr in der Friedensakademie eine Sprechstunde zum Projekt Bank für Gemeinwohl statt. Wenn Sie also Fragen haben oder Anteile zeichnen wollen, können sie gerne zu dieser Sprechstunde kommen!


11. April: Filmeabend: "Frontstadt Donezk"

„Frontstadt Donezk“ hört sich nach „Krieg zum Anfassen“ an. Der Film wirft einen Blick in das Innere der Republik. Die Dreharbeiten in Donezk und Umgebung gehen der Frage nach: Was ist die Donezker Volksrepublik? Wie ist sie und wie lebt es sich dort? Dieser Film zeigt in 13 thematischen Blöcken die Sicht von der „anderen Seite“. Es ist der persönliche Blick eines Deutschen, der seit zwei Jahren in der Konfliktzone lebt und von dort die Ereignisse verfolgt. Ohne eine derartige Berichterstattung wäre der Krieg in der Ost-Ukraine ein vergessener Krieg – und das erschreckend wenige Kilometer von unserer Haustür entfernt.

Am 11.4.2017 wird der Film im Seniorenzentrum Franckviertel in Linz bei WIR GEMEINSAM aufgeführt. Das Besondere dieses Abends: Geplant ist, dass Mark Bartalmai und Nelja Oystrakh – die Macher des Filmes – den Abend begleiten und anschließend für neugierige Fragen, kritische Anmerkungen und auch intensive Diskussionen zur Verfügung stehen. Den beiden ist es ein Anliegen, dass der Krieg dort nicht in Vergessenheit gerät. Darum nehmen sie die persönlichen Präsentationen auf sich, zumindest, wenn sie es sich irgendwie finanziell leisten können, da ihre wirtschaftlichen Mittel erschöpft sind. Der Eintritt ist frei – Spenden in Euro werden allerdings DRINGEND erbeten, da der Film bis jetzt bei weitem nicht finanziert ist, sondern auf Kosten der beiden Filmemacher entstand.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit "Wir Gemeinsam, Regionalgr. Linz"

  • Veranstaltungsraum im Seniorenzentrum Franckviertel, Ing.-Stern-Straße 15 – 17, 4020 Linz
  • Einlass: 18:30 – Beginn: 19:00 Uhr
  • Eintritt: Spenden

Eine Beschreibung des Films können Sie in der "Wir Gemeinsam ZEIT:SCHRIFT" (Seite 32) lesen.


24. April: Frieden in Kolumbien? - Aus dem Alltag einer Menschenrechtsbegleiterin

Persönliche Eindrücke einer Menschenrechtsbegleiterin in Kolumbien

Der Weg zu mehr Frieden und sozialer Gerechtigkeit in Kolumbien ist lang. Nachdem im Oktober 2016 die Bevölkerung gegen den ausverhandelten Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der linksgerichteten Guerillabewegung FARC-EP abgestimmt hatte, wurde der Vertrag überarbeitet und im November unterzeichnet. Doch auch wenn die FARC-EP ihre Waffen niederlegen, terrorisieren nach wie vor illegal bewaffnete Gruppen, die sogenannten BACRIMs, das Leben der zahlreichen Menschenrechtsaktivisten und Gemeinden, die sich für mehr politische und soziale Gerechtigkeit einsetzen.

Vom Versöhnungsbund Österreich als internationale Schutzbegleiterin entsandt, hat Laetitia Sengseis (Jahrgang 1989) von August 2015 bis August 2016 afro-kolumbianische, indigene und bäuerliche Gemeinden begleitet, die gewaltfrei ihr Recht auf Leben, Land und Würde verteidigen. Sie wird über die persönlichen Erfahrungen in Kolumbien berichten und das Konzept der Schutzbegleitung als Beitrag zum Aufbau eines sozial gerechten und nachhaltigen Friedens erläutern.

Beginn: 19 Uhr, Eintritt: freie Spenden

Ort: Friedensakademie, Raimundstraße 17 

Aus Platzgründen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich: info(at)Friedensakademie.at


30. Mai: "Europa - Ende oder Wende?"

Europa: Ende oder Wende? Wohin geht die Reise? Was können wir aus der Geschichte lernen? - Vortrag von Mag. Barbara Grabner (Wien)

Beginn: 19 Uhr, Eintritt: freie Spende

Ort wird noch bekanntgegeben.

Vor 100 Jahren schrieb der deutsche Philosoph Oswald Spengler (1880-1936) sein Werk „Der Untergang des Abendlandes“. Er beginnt mit den Worten: "In diesem Buche wird zum erstenmal der Versuch gewagt, Geschichte vorauszubestimmen. Es handelt sich darum, das Schicksal einer Kultur, und zwar der einzigen, die heute auf diesem Planeten in Vollendung begriffen ist, der westeuropäisch-amerikanischen, in den noch nicht abgelaufenen Stadien zu verfolgen."

Sind wir jetzt soweit? Nicht nur politische, soziale und wirtschaftliche Krisen stehen vor unserer Haustür. Auch die Natur scheint zu kippen. Kann unsere Konsumgesellschaft so  weitermachen wie bisher? Wohl kaum! Der weltberühmte Historiker Arnold Toynbee (1889-1975) sah einen allgemeinen Weltstaat im Entstehen um den Frieden zu sichern, weil die Nationalstaaten nicht in der Lage sind,  den Reichtum gerecht zu verteilen, den Geburtenüberschuss zu regeln, die Umweltprobleme zu lösen. In seinem letzten Buch Menschheit und Mutter Erde (1974) schrieb er am Schluss: „Wird der Mensch die Mutter Erde ermorden oder erlösen? Er kann sie vernichten, wenn er seine technische Macht vergrößert. Auf der anderen Seite könnte er sie erlösen, wenn er die selbstmörderische aggressive Habgier überwindet.“

Vielleicht kann der befürchtete  „Weltuntergang“ durch einen Wandel der Werte und des Bewusstseins aufgehalten werden?   Im Vortrag werden  Vergleiche mit der Vergangenheit gezogen, positive Megatrends im 20. Jhdt. zitiert und Prognosen für die Zukunft diskutiert –  nach dem Grundsatz „Aus der Geschichte lernen!“

Mag. Barbara Grabner (Jahrgang 1955) ist in Golling (Land Salzburg) aufgewachsen.  Sie studierte Publizistik und  Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien, als Journalistin verfasste sie vor allem Berichte über Osteuropa vor und nach der Wende 1989 für Zeitungen in Österreich und Übersee.

Seit 1993 arbeitet sie vorwiegend im Bereich Naturschutz; daneben ist sie seit 10 Jahren Kulturvermittlerin in Carnuntum. Sie ist mit einem Slowaken verheiratet und Mutter eines Sohnes.


Ausstellung Henry David Thoreau (1817-1862)

Im Juli 2017 jährt sich der Geburtstag von Henry David Thoreau zum 200. Mal. Aus diesem Anlass wollen wir in der Friedensakademie eine Ausstellung über Thoreau zeigen, die vom Gandhi-Informations-Zentrum Berlin in Zusammenmarbeit mit dem Anti-Kriegs-Museum Berlin im Jahr 2009 gezeigt wurde.

Thoreaus Schrift "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat" (1849) avancierte zum Standardwerk und Namensgeber des Zivilen Ungehorsams und diente u.a. Mahatma Gandhi und Martin Luther King als Inspirationsquelle für den gewissensgeleiteten, gewaltfreien Widerstand gegen die Obrigkeit.

Voraussichtliche Termine: Im Sommer in Nußdorf am Attersee, im September/Oktober in Linz


8.-10. September: Friedensfest am Attersee

Das Friedensfest am Attersee findet heuer früher als bisher statt, nämlich vom 8.-10. September 2017

 


Berichte:






2016


















Jahresberichte

2015 zum Download (PDF, 5 MB)

2014 zum Download (PDF, 4 MB)

2013 zum Download (PDF, 8 MB)

2012 zum Download (PDF, 15 MB)

2011 zum Download (PDF, 12 MB)

Bericht 2010-2013

im Buchhandel und als eBook



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