SAVE THE DATE!
- 12. Februar 2027
- ab 14 Uhr
- Wissensturm Linz
Gastsprecherin: Marie Christin Barleben, Mitherausgeberin des
"Dossier 101: Soziale Verteidigung aufbauen - Drei Jahre Kampagne »Wehrhaft ohne Waffen«"
Anschließend mehrere parallele Workshops
weitere Infomationen folgen
eine Veranstaltung der Friedensakademie gemeinsam mit dem Versöhnungsbund, unterstützt von der Österr. Gesellschaft für Politische Bildung
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| Foto: Stadt Linz |
Gerade in einer Zeit, in der die Welt vielerorts von wachsender Unsicherheit, verhärteten Gegensätzen und einer Sprache der Eskalation geprägt ist, gewinnen solche Zeichen an Bedeutung. Wenn Bilder von Zerstörung und Angst zum täglichen Hintergrundrauschen werden, braucht es Signale, die dem etwas entgegensetzen. Die Friedensflagge steht in diesem Zusammenhang für die Erinnerung daran, dass Frieden politische Entscheidungen, Dialogbereitschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt braucht.
Die Stadt Linz ist seit 2006 Mitglied der internationalen Friedensinitiative „Mayors for Peace“, die auf eine gemeinsame Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurückgeht. Weltweit gehören dem Netzwerk mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern an. Die Bewegung fordert einen verbindlichen Zeitplan für die Abschaffung aller Atomwaffen sowie den Abschluss einer umfassenden Nuklearwaffenkonvention.
Völlig überraschend ist unser Gründungsmitglied und Vereinskassier Günter Peham am 26. Juni 2026 im 64. Lebensjahr von uns gegangen.
Günter hat viele Jahre mit seinen Projekt "Wertevoll Leben" Richtung, Halt und Hoffnung gegeben. Mit seiner "Baumschule" und seinem "REGIErungsprogramm für MEIN Leben" hat er vielen Menschen geholfen, ihre Potentiale zu entwickelt
Als Friedensbotschafter der Universal Peace Federation war er auch von der Idee begeistert, eine Friedensakademie zu gründen. Daher wurde er 2010 Gründungsmitglied und war seither stellvertretender Direktor und Kassier.
Wir danken ihm für seine Arbeit und werden ihn in liebvoller Erinnerung behalten.

Am 14. September gab es diesmal einen Sonsentspiel-Abend in der Kolping-Oase - gemeinsam mit Kaolping aktiv. Auf zwei Tischen wurden je 2 Runden gespielt.
Konsent ist ein soziokratisches Entscheidungsverfahren, bei dem Entscheidungen getroffen werden, solange kein „schwerwiegender Einwand“ vorliegt. Es zielt auf schnelle, konsensfähige Lösungen ab, ohne dass Einstimmigkeit nötig ist. Fokus liegt auf „gut genug für jetzt, sicher genug auszuprobieren“ (siehe Soziokratie-Zentrum)
Um dieses Verfahren kennenzulernen und zu erlernen, haben Barbara Strauch
(Mitgründerin des Soziokratie-Zentrums Österech) und andere ein Spiel entwickelt, bei
dem die TeilnehmerInnen spielerisch diese Methode kennenlernen und
erleben können.
Informationen über das Spiel inkl. Videos und Spielanleitung unter https://keepthebalance.games/
Der Jerusalemweg führt auf rund 860 Kilometern durch Österreich und verbindet Alpenraum, Donau, Klöster, Städte, Erinnerungsorte und bedeutende Friedensorte auf dem Weg Richtung Ungarn und Jerusalem.
Österreich nimmt eine besondere Rolle ein: Hier liegt die Gründungsregion des Weges und in der Friedensstadt Linz treffen die drei deutschen Zubringerwege auf die aus Spanien kommende Hauptroute.
Weiterre Infos auf der Webseite des Jerusalem-Wegs
Thema: "Grundeinkommen als Menschenrecht? - Vom Sozialstaat der Bittsteller zum Sozialstaat der Menschenwürde"
Um dieses Verfahren kennenzulernen und zu erlernen, haben Barbara Strauch
(Mitgründerin des Soziokratie-Zentrums Österech) und andere ein Spiel entwickelt, bei
dem 4 bis 8 Teilnehmer spielerisch diese Methode kennenlernen und
erleben können.

Wie viele Funktionen haben Staatsschulden am Finanzmarkt? Warum brauchen Zentralbanken sie für die Zinspolitik? Wer verdient an ihnen? Wen belasten sie? Was hat der Chartalismus damit zu tun? Wie blicken Modern Monetary Theory (MMT) Vertreter auf die Fiskalpolitik und die Inflation? Kann ein souveräner Staat bankrott gehen? Sind Armut, Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne eine Frage der Finanzierung, der Ressourcen oder sind sie Teil der Geldmengensteuerung? Was sagen die europäischen Regeln? Welche Re-Regulierung ist nötig, um das Finanzsystem wieder in den Dienst der Realwirtschaft und damit dem Großteil der Bürgerinnen und Bürger zu stellen? Warum sind Staatsschulden ganz anderes als private Schulden?
Johanna Tschautscher ist Schriftstellerin, Dokumentarfilmerin Sie erhielt mehrere Filmpreise. In ihrer Dokumentation "Too big to tell" (2014) analysiert Johanna Tschautscher das Schuldgeldsystem der Wirtschaft und die Arbeitsweise der Finanzindustrie, besonders die Geldschöpfung und den Derivatenmarkt. Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen rechnet die Dokumentation zu den Top Ten der Zukunftsliteratur [Link]
Günter Grzega ist Diplomierter Bank- und Verwaltungsbetriebswirt, Vorstandsvorsitzender a.D. der Sparda-Bank München eG und Vorstandsvorsitzender des Instituts für Gemeinwohlorientierte Politikberatung Bonn. Aktuell ist er Vorsitzender des Ethikbeirats der Sparda-Bank München eG und Vortragender im Zertifikatslehrgang "Geld und Gemeinwohl: Die Finanzwelt verstehen und gestalten".
Die Handouts der Vorträge können von hier heruntergeladen werden.