8. Juli: Flaggentag der Mayors for Peace
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| Foto: Stadt Linz |
Gerade in einer Zeit, in der die Welt vielerorts von wachsender Unsicherheit, verhärteten Gegensätzen und einer Sprache der Eskalation geprägt ist, gewinnen solche Zeichen an Bedeutung. Wenn Bilder von Zerstörung und Angst zum täglichen Hintergrundrauschen werden, braucht es Signale, die dem etwas entgegensetzen. Die Friedensflagge steht in diesem Zusammenhang für die Erinnerung daran, dass Frieden politische Entscheidungen, Dialogbereitschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt braucht.
Die Stadt Linz ist seit 2006 Mitglied der internationalen Friedensinitiative „Mayors for Peace“, die auf eine gemeinsame Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurückgeht. Weltweit gehören dem Netzwerk mehr als 8.400 Städte aus 166 Ländern an. Die Bewegung fordert einen verbindlichen Zeitplan für die Abschaffung aller Atomwaffen sowie den Abschluss einer umfassenden Nuklearwaffenkonvention.
Günter Peham
Völlig überraschend ist unser Gründungsmitglied und Vereinskassier Günter Peham am 26. Juni 2026 im 64. Lebensjahr von uns gegangen.
Günter hat viele Jahre mit seinen Projekt "Wertevoll Leben" Richtung, Halt und Hoffnung gegeben. Mit seiner "Baumschule" und seinem "REGIErungsprogramm für MEIN Leben" hat er vielen Menschen geholfen, ihre Potentiale zu entwickelt
Als Friedensbotschafter der Universal Peace Federation war er auch von der Idee begeistert, eine Friedensakademie zu gründen. Daher wurde er 2010 Gründungsmitglied und war seither stellvertretender Direktor und Kassier.
Wir danken ihm für seine Arbeit und werden ihn in liebvoller Erinnerung behalten.
25. Juli 2026: Internationale Friedenswegwanderung in Linz
Der Jerusalemweg führt auf rund 860 Kilometern durch Österreich und verbindet Alpenraum, Donau, Klöster, Städte, Erinnerungsorte und bedeutende Friedensorte auf dem Weg Richtung Ungarn und Jerusalem.
Österreich nimmt eine besondere Rolle ein: Hier liegt die Gründungsregion des Weges und in der Friedensstadt Linz treffen die drei deutschen Zubringerwege auf die aus Spanien kommende Hauptroute.
Weiterre Infos auf der Webseite des Jerusalem-Wegs
BGE-Vortrag in Ebensee
Thema: "Grundeinkommen als Menschenrecht? - Vom Sozialstaat der Bittsteller zum Sozialstaat der Menschenwürde"
Wir brauchen Deine Unterstützung!
Die Friedensakademie wird durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. Wir erhalten keine Förderung von der Stadt oder anderen öffentlichen Stellen. Um unsere Arbeit weiter machen zu können brauchen wir Deine Unterstützung - mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft. Wir danken Dir dafür!
Erster Konsentspiel-Abend
Konsent ist ein soziokratisches Entscheidungsverfahren, bei dem Entscheidungen getroffen werden, solange kein „schwerwiegender Einwand“ vorliegt. Es zielt auf schnelle, konsensfähige Lösungen ab, ohne dass Einstimmigkeit nötig ist. Fokus liegt auf „gut genug für jetzt, sicher genug auszuprobieren“ (siehe Soziokratie-Zentrum)
Um dieses Verfahren kennenzulernen und zu erlernen, haben Barbara Strauch
(Mitgründerin des Soziokratie-Zentrums Österech) und andere ein Spiel entwickelt, bei
dem 4 bis 8 Teilnehmer spielerisch diese Methode kennenlernen und
erleben können.
"Staatsschulden sind gut - aber für wen?"

Wie viele Funktionen haben Staatsschulden am Finanzmarkt? Warum brauchen Zentralbanken sie für die Zinspolitik? Wer verdient an ihnen? Wen belasten sie? Was hat der Chartalismus damit zu tun? Wie blicken Modern Monetary Theory (MMT) Vertreter auf die Fiskalpolitik und die Inflation? Kann ein souveräner Staat bankrott gehen? Sind Armut, Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne eine Frage der Finanzierung, der Ressourcen oder sind sie Teil der Geldmengensteuerung? Was sagen die europäischen Regeln? Welche Re-Regulierung ist nötig, um das Finanzsystem wieder in den Dienst der Realwirtschaft und damit dem Großteil der Bürgerinnen und Bürger zu stellen? Warum sind Staatsschulden ganz anderes als private Schulden?
Johanna Tschautscher ist Schriftstellerin, Dokumentarfilmerin Sie erhielt mehrere Filmpreise. In ihrer Dokumentation "Too big to tell" (2014) analysiert Johanna Tschautscher das Schuldgeldsystem der Wirtschaft und die Arbeitsweise der Finanzindustrie, besonders die Geldschöpfung und den Derivatenmarkt. Die Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen rechnet die Dokumentation zu den Top Ten der Zukunftsliteratur [Link]
Günter Grzega ist Diplomierter Bank- und Verwaltungsbetriebswirt, Vorstandsvorsitzender a.D. der Sparda-Bank München eG und Vorstandsvorsitzender des Instituts für Gemeinwohlorientierte Politikberatung Bonn. Aktuell ist er Vorsitzender des Ethikbeirats der Sparda-Bank München eG und Vortragender im Zertifikatslehrgang "Geld und Gemeinwohl: Die Finanzwelt verstehen und gestalten".
Die Handouts der Vorträge können von hier heruntergeladen werden.
26. April: "Lichter für den Frieden" am Hauptplatz Linz
Gemeinsam mit der Friedensakademie setzten 25 weitere Organissationen am Hauptplatz in Linz ein Zeichen für den Frieden:
Attac,
Kinderfreunde, KPÖ, Omas gegen rechts, OÖ Netzwerk gegen Radikalismus und
Rechtsextremismus, Zu-Flucht, Bund sozialistischer Freiheitskämpferinnen,
Unabhängige Nachhaltigkeitsdrehscheibe, Muslimische Jugend OÖ, Muslimische
Pfadfinder:innen, Evangelisch-Methodistische Pfarrgemeinden Linz und Ried,
Demokratie verteidigen, Katholische Kirche OÖ (FB Gesellschaft und Soziales), Katholische Aktion OÖ, Volkshilfe, SPÖ Linz.
Sozialistische Jugend OÖ, Die Grünen Linz, Grüne Jugend OÖ, Solidarwerkstatt, Katholische Jugend OÖ
https://youtu.be/Bc8-3hh-_yY
Linzer Friedensgespräche 2026
Die Linzer Friedensgespräche 2026 finden am Freitag, 13. Februar 2026 statt.
Wahrheit im Wandel
Friedensfähigkeit in Zeiten von Desinformation und zunehmender Verunsicherung
Expert*innen aus Medienwissenschaft, Psychologie, Künstliche Intelligenz und Ethik diskutieren, wie Vertrauen in Informationen gestärkt, Resilienz aufgebaut und friedensfördernde Kommunikationsräume geschaffen werden können. Die Gespräche laden dazu ein, neue Perspektiven auf Wahrheit, Verantwortung und digitale Mündigkeit zu entwickeln - und damit einen Beitrag zur Friedensfähigkeit in einer vernetzten Welt zu leisten.
- Melanie Wolfers, Keynote-Speakerin, Besteller-Autorin und Mentorin für Zuversicht & Resilienz
- Andre Wolf, Mimikama
- Martina Mara, Medienpsychologin, Professorin für Psychologie der Künstlichen Intelligenz & Robotik








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