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Im Gespräch mit ....

Die Friedensakademie lädt erfolgreiche, wertorientierte Unternehmer und Menschen, die sich mit werteorientierter Unternehmensführung beschäftigen, zu Gesprächsrunden (Privatissima) ein.

Ort: Seminarzentrum Linz, Mozartstraße 44 (Eingang Starhembergstraße 10)

Beginn: 19 Uhr (wenn nicht anders angegeben)

 

22. September 2011

Gast: Dkfm.Dr. Gerhard Weiß, Weiß Handels GmbH mit Pro-Kaufland Linz, Tabor Steyr, Welas-Park Wels
Beginn: 19 Uhr

„Rentabilität und Humanität auf einen Nenner bringen – das geht über weite Strecken, bis 98 Prozent etwa.“ Dkfm. Dr. Gerhard Weiß (72) ist seit fast vier Jahrzehnten Unternehmer mit Herz und seit 2008 Alleingesellschafter der „Weiß Handels GmbH“ mit den Großkaufhäusern Pro-Kaufland in Linz, Welas-Park in Wels und Tabor in Steyr. „Ethik im Unternehmertum“ sei ihm, Chef von mehr als 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, „sehr wichtig.“

Von Bedeutung sind für Weiß vor allem die Beziehungen zu den Menschen – den Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. So verfügt die Gesellschaft über keinen Personalchef, zuständig sind die jeweiligen Abteilungsleiter – vom Einkauf bis zum Personal. Weiß: „Dieses Prinzip der Ein-Mann-Verantwortung bedeutet eine schlanke Hierarchie und wenig Reibungsverluste. Ich hatte noch nie einen ernstzunehmenden Konflikt mit dem Betriebsrat.“ Ein großer Vorteil sei, dass er selber einige Jahre Angestellter gewesen war.

Die Kunden erfreut das Unternehmen mit der „Transparenz der Kalkulation“. „Bei uns kann jeder sehen: So kaufen wir den Artikel ein und so verkaufen wir ihn“, so Weiß. Auch mit den jeweils mehr als 1000 Lieferanten pro Haus habe es noch nie einen Rechtsstreit gegeben.

Regelmäßige anonyme Befragungen von Kunden und Mitarbeitern zeigen einerseits den Zufriedenheitslevel auf, andererseits das Verbesserungspotenzial. Dadurch könne er sich auch mit „Riesenkonzernen“ wie Spar oder Rewe anlegen, denn „es kommt aufs Konzept an, nicht auf die Größe.“ Und auf die Humanität, gepaart mit der Rentabilität…

29. Juni 2011

Gast: Christian Felber, Wirtschaftsjournalist und Autor
Beginn: 19 Uhr

2010 veröffentlichte Christian Felber das Buch "Gemeinwohl-Ökonomie". Nach "50 Vorschläge für eine gerechtere Welt" (2006) und "Neue Werte für die Wirtschaft" (2008) wurde dieses Buch der Beginn einer Bewegung,  die inzwischen von fast 300 Unternehmen unterstützt wird. Im Oktober werden erstmal mehrere Dutzend Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen eine "Gemeinwohl-Bilanz" erstellen und präsentieren.

Im Gespräch mit Christian Felber wird er uns erzählen, welche Vision er damit verbindet und warum er glaubt, dass Gemeinwohl-Ökonomie ein Wirtschaftsmodell für die Zukunft sein kann.

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12. Mai 2011

Gast: Heini Staudinger (Firma GEA - Gehen, Sitzen, Liegen...)

Heini Staudinger, Chef der Firma GEA www.gea.at und der Waldviertler Schuhwerkstatt www.waldviertler-schuhwerkstatt.at. ist gebürtiger Schwanenstädter und beschreibt seine Anfänge so:

"Nach jahrelangem Herumstudieren (Theologie, Publizistik - Politologie, Medizin) startete ich mit meiner damaligen Freundin Sonja das erste GEA Geschäft. Es ging eigentlich alles sehr schnell.

Ein Freund zeigte mir seine Earth Shoes, die er im Ausland gekauft hatte. Die Schuhe gefielen mir, und wenige Tage später fuhr ich per Autostopp nach Dänemark und bestellte dort viele Schuhe um viel Geld, das ich nicht hatte.

Zurück in Wien, suchte ich mit dem Fahrrad zwei Stunden lang ein Geschäft, unterschrieb den Mietvertrag und telefonierte mit Freunden, ob sie mir Geld borgen könnten. Der eine borgte mir fünf-, der andere zehntausend Schilling usf. und nach zwei Tagen war alles klar – ich brauchte keine Bank. Wir bauten das Geschäft um, die Schuhe kamen und es ging los. Es war der 2. Dezember 1980."

Mehr über das interessante Leben von Heini Staudinger und wie er heute als Chef von 180 Mitarbeitern sein Verhältnis zu ihnen lebt, erzählte er uns am 12. Mai.

Zusammenfassendes Video auf YouTube

[mehr darüber, sowie Video in voller Länge und MP3-Datei zum Download für registrierte Benutzer]

 

 

7. April 2011

Franz Wimberger

Gast: Franz Wimberger (Firma Wimberger Haus)

„Werte sind unser Fundament“ sagt Franz Wimberger über sein 1983 gegründetes Unternehmen mit bislang 10.000 zufriedenen Kunden: „Wir haben uns selbst die Frage gestellt, was ein Wimberger-Haus eigentlich so wertvoll macht. Die Antwort: Es sind die Menschen, die es mit Leben füllen. Aber es sind auch die Werte, auf die wir selber bauen.“

Der Lasberger Baumeister betont: „Zu diesen Werten gehört in erster Linie die große Verbindlichkeit und Verantwortung, die wir als Ihr Partner eingehen. Deshalb sind wir ständig darum bemüht, Ihnen jene Sicherheit zu geben, die Sie brauchen, und Ihnen die Qualität und Kompetenz zu garantieren, auf die Sie bei uns einen selbstverständlichen Anspruch haben. Jeder unserer Mitarbeiter und jede unserer Mitarbeiterinnen richten sich danach und leben diese Verpflichtung. Damit Sie sich immer auf uns verlassen können. Damit Sie uns vertrauen. Damit Sie einfach zufrieden sind. Darauf haben Sie unser Wort.“

Wimberger (60), verheiratet und Vater einer Tochter (36, Zivilingenieurin) und eines Sohnes (33, zweiter Geschäftsführer im Unternehmen), stammt aus einer bäuerlichen Familie, lernte Maurer und sammelte fünf Jahre Berufserfahrung im Hochbau in Bayern. Auf dem zweiten Bildungsweg absolvierte er die Bautechnikerausbildung und legte die Baumeisterprüfung ab. Nach Berufsjahren in Linz und einer Pädakausbildung unterrichtete Franz Wimberger sechs Jahre als Berufsschullehrer in Freistadt, bevor er vor 30 Jahren einen Baustoffhandel und kurze Zeit später die Baufirma gründete. Wimberger war einer der Ersten in Österreich mit einer Aluminiumkellerschalung, der Durchbruch gelang mit dem „Wimberger-Haus“, bei dem eine gute Architektur sowie ein niedriger Energieverbrauch und günstiger Preis im Mittelpunkt stehen. „Gegenseitiges Vertrauen gibt uns Sicherheit in einer unruhigen, hektischen Zeit. Werfen wir ihn aus, den Anker des Vertrauens!“ lautet Wimbergers Unternehmensphilosophie, die auf begeisterte Kunden und begeisterte Mitarbeiter setzt.

 

22. März 2011

Gast: DI Klaus Fronius (Firma Fronius)

60 abwechslungsreiche und spannende Jahre liegen bereits hinter dem Unternehmen Fronius. Die Gründe für die kontinuierlichen Spitzenleistungen liegen für  Klaus Fronius klar auf der Hand: Er hat das Ziel, vorwärts zu kommen, nie aus den Augen verloren. Das bedeutet unter anderem die Aufrechterhaltung von den hohen Werten Vertrauen, Loyalität, Ehrlichkeit und Offenheit.

Klaus Fronius sieht seinen Auftrag klar vor Augen: die Freude der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum kundennahen Arbeiten und zu Innovation für Batterieladesysteme, Schweißtechnik und Solarelektronik weiterhin zu stärken und die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern.

Bei unserem "Gespräch mit .... " erzählte Klaus Fronius,

  • wie er in das Unternehmen Fronius eingetreten ist,
  • wie er mit seiner Schwester die Herausforderungen der Zukunft angenommen hat,
  • auf welche Werte Fronius sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft großen Bedacht legt,
  • wie die Übergabe an die nächste Generation (Familie, Familienstiftung als Aufsichtsrat, Fronius International und Töchter inkl. Organisation und Steuerung) erfolgen soll.

Die Veranstaltung wurde unerstützt von der Firma ettl-software und dem CSR-Dialogforum OÖ.

10. Februar 2010

Gast: Dr. Georg-Suso Sutter ehemaliger HR Manager und Geschäftsführer von Primondo (u.a. Quelle).
(In Kooperation mit dem CSR-Dialogforum OÖ)

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