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Im Gespräch mit Dr. Georg-Suso Sutter

Wie fühlt sich jemand, der als HR-Manager eines großen Konzerns 12.000 Mitarbeiter entlassen muss? Dr. Georg-Suso Sutter, ehemaliger HR-Manager von Primondo (Quelle), sprach über die Monate der Unsicherheit vor dem Aus, über überfallsähnliche Vorgänge bei der Insolvenzbeantragung („Nichts war mehr selbstverständlich, selbst der Kauf des Toilettenpapiers !“) und vor allem darüber, wie er persönlich mit der Krise und dem Scheitern umgegangen ist.

In einem tief beeindruckenden Erfahrungsbericht schilderte er sehr authentisch, wie wichtig die langfristige Investition in krisentaugliche Beziehungen, in eine besondere Zusammenarbeitskultur, in für eine Extremsituation tragfähige Werte für die Bewältigung von Krisen ist („Wenn es um Werte geht, kann man das in der Krise nicht einfach so abrufen“). Im Gegensatz zum Modell „Tauchstation“ , in das viele Führungskräfte gerade in Krisenzeiten gerne flüchten, machte Dr. Sutter deutlich, wie sehr „gute“ Führung betroffenen Mitarbeitern hilft, mit neuer Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

Auf den Punkt gebracht: „Werteorientierte Führung“ ist eine von vielen Unternehmen weitestgehend ungenutzte Ressource, wenn es um Neuausrichtung, um notwendige Veränderungen, um die Bewältigung von Krisen geht.

Die Veranstaltung konnte in Kooperation mit dem CSR Dialogforum OÖ und der Firma Ettl-Software durchgeführt werden.

Fotos: Paul Ettl

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