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Juni-Sept. 2017: Dalai Lama Ausstellung in Nußdorf

Von Juni bis September zeigt die Friedensakademie in Kooperation mit "Save Tibet" im Gemeindeamt Nußdorf am Attersee eine Ausstellung von Bildern aus dem Leben des Dalai Lama.

Tenzin Gyatso (geb. am 6. Juli 1935) ist der 14. Dalai Lama. Er ist buddhistischer Mönch und Linienhalter der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Er befürwortet die Rime-Bewegung. Ab seiner Inthronisierung war er, wie alle Dalai Lamas zuvor, Oberhaupt der tibetischen Regierung und gilt als geistliches Oberhaupt der Tibeter. 2011 trat er von seinen politischen Ämtern zurück.

1989 wurde er mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Die Ausstellung zeigt in 25 Bildern das Leben dieses ungewöhnlichen Menschen, der sich immer für den Frieden, vor allem aber auch für den Dialog zwischen den Religionen eingesetzt hat.


Juni 2017: Bericht in "Soziologie heute"

In der Juni-Ausgabe der Zeitschrift "Soziologie heute - das soziologische Fachmagazin" erschien ein Interview mit Dir. Paui Ettl unter dem Titel "Frieden ist nicht die Abwesenheit von Krieg".


9.-28. Mai: "Die Welt braucht eine Umarmung" - Ein Pilgerweg für den Frieden

www.friedensweg.org

Der Friedensweg ist eine moderne Pilgerbewegung für den Frieden. Er fand in der Zeit vom 9. - 28. Mai 2017 in mehreren Ländern Europas statt.

Frieden macht Mut. Wir wollen mit neuen Ideen gemeinsam eine lebenswerte Zukunft gestalten. Die Welt ist an dem Punkt angekommen, wo es nicht so weitergeht ohne Frieden. Der Zeitpunkt, dafür ein Zeichen zu setzen, ist jetzt.

Das Gehen in Frieden ist tief verankert in allen Kulturen der Menschheit. Sobald unterschiedliche Menschen aufeinander zu gehen und gemeinsam auf dem Friedensweg gehen, kann etwas Gemeinsames entstehen, das die Menschen verwandelt. Jeder ist dazu willkommen.

Friedensweg in der Friedensstadt Linz

Wir gingen am Sonntag, 28. Mai 2017 von der Friedensakademie über den Friedensplatz zur Plantane beim Schloss, wo man eine sehr gute Sicht auf Linz hat. Ausserdem ist das Schloss ein historischer Ort, der auch mit dem Frieden in unserem Land zu tun hat.

Der Weg ist gesamt knapp 3 km. Wir gingen um 11 Uhr von der Friedensakademie weg. Erste Zwischenstation (nach 800 m) war in der Humboldstraße 49 (Lokal der Universal Peace Federation und der Familienföderation für Weltfrieden). Dann gehen wir am Büro von "Kultur für den Frieden" (Scharitzerstraße) vorbei zum Jubiläumsbrunnen am Friedensplatz ( 1 km ), an dem die Erklärung der Menschenrechte zu lesen ist. Um 12 Uhr starteten wir von dort zur letzten Etappe (1,2 km) über die Herrengasse mit den Willkommens-Grüßen in vielen Sprachen zum Schloss.

Am Abend trafen sich noch einige Personen zu einer Meditation bei der Stupa am Freinberg.

 

 


24. April: Frieden in Kolumbien? - Aus dem Alltag einer Menschenrechtsbegleiterin

Persönliche Eindrücke einer Menschenrechtsbegleiterin in Kolumbien

Der Weg zu mehr Frieden und sozialer Gerechtigkeit in Kolumbien ist lang. Nachdem im Oktober 2016 die Bevölkerung gegen den ausverhandelten Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der linksgerichteten Guerillabewegung FARC-EP abgestimmt hatte, wurde der Vertrag überarbeitet und im November unterzeichnet. Doch auch wenn die FARC-EP ihre Waffen niederlegen, terrorisieren nach wie vor illegal bewaffnete Gruppen, die sogenannten BACRIMs, das Leben der zahlreichen Menschenrechtsaktivisten und Gemeinden, die sich für mehr politische und soziale Gerechtigkeit einsetzen.

Vom Versöhnungsbund Österreich als internationale Schutzbegleiterin entsandt, hat Laetitia Sengseis (Jg. 1989) von August 2015 bis August 2016 afro-kolumbianische, indigene und bäuerliche Gemeinden begleitet, die gewaltfrei ihr Recht auf Leben, Land und Würde verteidigen. In der Friedensakademie hat sie über die persönlichen Erfahrungen in Kolumbien berichtet und das Konzept der Schutzbegleitung als Beitrag zum Aufbau eines sozial gerechten und nachhaltigen Friedens erläutert.

 

Der ORF brachte im Juli 2016 einen Beitrag über den Einsatz von Laetitia Sengseis in der Sendung "Orientierung"

 

eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche Politische Bildung


19. April: Infoabend Gemeinwohl-Ökonomie

Wie würde eine Ökonomie aussehen, in der nicht das Geld, sondern das Gemeinwohl zum obersten Ziel des Wirtschaftens wird?

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Modellentwurf einer ethischen Wirtschaftsordnung, die für alle Menschen die gleichen Rechte, Freiheiten und Chancen vorsieht. Sie überwindet das Grundproblem der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung - die Verwechslung von Ziel (Gemeinwohl) und Mittel (Geld). Der neue Fokus richtet sich auf die Mehrung des Gemeinwohls anstatt auf die Mehrung des Kapitals.

Unternehmerische Energie wird über die Gemeinwohl-Bilanz auf jene Grundwerte der Gesellschaft gelenkt, die auch im privaten Bereich angestrebt werden. Anstelle von Konkurrenzdenken und Profitmaximierung werden Kooperation und die Mehrung des Gemeinwohls zum Maßstab unternehmerischen Erfolgs.

Impulsvortrag und Gespräch mit Paul J. Ettl

Paul J. Ettl, MBA war 40 Jahre in der Softwareentwicklung tätig und mit seiner Firma Ettl-Software einer der ersten Pioniere, die 2011 eine Gemeinwohl-Bilanz für sein Unternehmen erstellt haben. Er ist auch Mitbegründer des Vereins zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie, Unternehmensberater für werteorientiertes Wirtschaften und Leiter der Friedensakademie Linz


April: Artikel in der Zeitung des OÖ PV

Die Zeitung des OÖ Pensionistenverbandes brachte in allen fünf Regionalausgaben einen Bericht über die Vortragsreihe "Was verbindet die Religionen der Welt?" (die Linz-Ausgabe als PDF)

 


11. April: Filmeabend: "Frontstadt Donezk"

Der Film wirft einen Blick in das Innere der Republik. Die Dreharbeiten in Donezk und Umgebung gehen der Frage nach: Was ist die Donezker Volksrepublik? Wie ist sie und wie lebt es sich dort? Dieser Film zeigt in 13 thematischen Blöcken die Sicht von der „anderen Seite“. Es ist der persönliche Blick eines Deutschen, der seit zwei Jahren in der Konfliktzone lebt und von dort die Ereignisse verfolgt.

Das Besondere dieses Abends: Mark Bartalmai und Nelja Oystrakh – die Macher des Filmes – begleiteten den Abend und standen anschließend für neugierige Fragen, kritische Anmerkungen und auch intensive Diskussionen zur Verfügung.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit "Wir Gemeinsam, Regionalgr. Linz"

Eine Beschreibung des Films können Sie in der "Wir Gemeinsam ZEIT:SCHRIFT" (Seite 32) lesen.


13. März: Computer für UPF Albanien

Computer, die bei uns schon lange abgeschaltet sind und ungebraucht in Ecken oder Kammerl stehen, werden in Albanien immer noch hoch geschätzt. Daher ist die Friedensakademie einer Anfrage von UPF gerne gefolgt, solche alten Geräte zu sammeln.

Nun waren Aktivisten von UPF Albanien auf dem Weg von Frankfurt nach Hause und haben die "gesammelten Werke" (mehrere PCS, Billdschirme, Tastaturen, Mäuse, Kabek, Switches, etc.) abgeholt

Die Universal Peace Federation ist eine NGO in Special Consultative Status with ECOSOC (Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen) und schon lange Kooperationspartner der Friedensakademie.


Info-Abende des Projektes "Bank für Gemeinwohl"

Am 27. Februar 2017  starteten in der Friedensakademie regelmäßige Info-Abende zum Projekt "Benk für Gemeinwohl".

Diese Info-Abende ergänzen damit die seit Mai 2016 wöchentlich (jeweils Donnerstag 17 - 19 Uhr) stattfindenden "Sprech- und Zeichenstunden", die ebenfalls in der Friedensakademie abgehalten werden.

Weitere Termine:

  • Do., 6. April
  • Do., 18. Mai
  • Do., 29. Juni

Die Veranstaltung im Juni wurde mit einer Infotafel am Hauptbahnhof Linz beworben


Februar/März 2017: "Was verbindet die Religionen der Welt?“

Vortragsreihe (3 Abende)

  • Donnerstag, 16. Februar 2017
    "Das Weltparlament der Religionen und das Projekt Weltethos"
  • Donnerstag, 2. März 2017
    "Die Weltreligionen: Hinduismus, Buddhismus, Chinesische Religionen, Judentum, Christentum, Islam, Sikhismus und Bahai"
  • Donnerstag, 16. März 2017
    "Menschlichkeit, Goldene Regel, die vier ethischen Weisungen und das Verhältnis Ethik zu Religion"

Der Inder Swami Vivekananda initiierte anlässlich der Weltausstellung 1893 in Chicago das erste Weltparlament der Religionen.

Vom ehemaligen katholischen Konzil-Theologen Hans Küng stammt die Idee eines "Weltethos". Er erkannte und beschrieb in seinem Buch, dass die ethischen Grundsätze aller Religionen sehr ähnlich sind und sich auf zwei Grundaussagen und vier ethische Weisungen stützen.

Auch der Dalai Lama hat in seinem Buch "Ethik ist wichtiger als Religion" ähnliches geschrieben.

An jedem der drei Abende gab es ein Impulsreferat von Paul J. Ettl und nach einer Pause eine Dialogrunde zum Nachfragen und zum Gedankenaustausch.

Bilder vom 1. Abend:

Bilder vom 2. Abend:

Bilder vom 3. Abend:


Erwachsenenbildung mit Qualitätsgarantie

Dir. Zauner (OÖVBW) übergibt das Zertifikat an Dir. Ettl

Im Herbst 2016 hat sich die Friedensakademie für das Qualitätssiegel für Erwachsenenbildung beworben, im Oktober fand das Audit statt.

Nun wurde im Rahmen einer Bezirkssitzung des OÖ Volksbildungswerkes das Zertifikat von Dir. Walter Zauner offiziell übergeben.

Foto: Josef Pfisterer


27. Jänner: Teilnahme an der Konferenz zur Interfaith Harmony Week an der UNO in Wien

"Toward Peace and Reconciliation in Conflict Zones - The Role of Religions" war der Titel der Konferenz, die von unserer Partnerorganisation UPF an der UNO in Wien abgehalten wurde. Zahlreiche Persönlichkeiten aus vielen Ländern waren als Sprecher geladen.

Bericht auf der UPF-Webseite:

The World Interfaith Harmony Week was first proposed at the UN General Assembly on September 23, 2010 by H.M. King Abdullah II of Jordan. Just under a month later, on October 20, 2010, it was unanimously adopted by the UN and henceforth the first week of February will be observed as a World Interfaith Harmony Week. This age of globalization needs enlightened people in each faith, who can examine their sacred writings and traditions and identify the aspects that can benefit all humanity as well as those that preserve each religion's identity. UPF and its network of Ambassadors for Peace celebrate this week each year, in a way that encourages understanding, respect, and cooperation among people of all faiths for the well-being of our communities and peace in the world.

In his welcome address Mr. Peter Haider, President of UPF in Austria stated that peace can be fully accomplished only when the wisdom and efforts of religious leaders, who represent the internal concerns of the mind and conscience, work cooperatively and respectfully with government officials who have much practical wisdom and worldly experience. UPF advocates for the establishment of an Interfaith Council at the United Nations as well as on national and local levels to provide structures for this to take place. Then the World Interfaith Harmony Week anthem "The Gift of Love" was shown.

Mr. Jacques Marion, Secretary General UPF Europe served as the chair of the first session. Speakers included HE Hussam Abdullah H. G. Al Husseini, Ambassador of Jordan to Austria, Dr. Ihor Shaban, who serves as the chairman of the Committee on Ecumenical and Interreligious affairs in the Ukrainian Greek-Catholic Church in Kiev, Mrs. Lama Al Atassi, a peace activist from Homs, Syria who came from Paris as well as Mrs. Nada El Jarid, Counselor in the Permanent Mission of the Kingdom of Marocco to the UN in Vienna and Dr. Anis H. Bajrektarevic, a professor in international law and global political studies.

The 2nd Session was chaired by Mrs. Heather Wokusch, Liaison officer for ACUNS Vienna. Speakers included Mr. Mayank Sharma, Counselor in the Embassy of India in Vienna, Dr. Wendelin Ettmayer, who served as a member of the Austrian Parliament from 1977 until 1993 and from 1994 – 2008 as an ambassador to Finland, Canada and the Council of Europe. Mrs. Tatjana Sehic MA, who is the program director of the Institute for Cultural Diplomacy in Berlin, Dr. Gottfried Hutter, a theologian and psychotherapist from Munich in Germany and Dr. Leo Gabriel, a social anthropologist, journalist and the initiator of „peaceinsyria.org” completed the list of speakers.

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