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2. Oktober 2011: Tag der Gewaltlosigkeit - Tagung und Festakt

Der Internationale Tag der Gewaltlosigkeit erinnert jedes Jahr am 2. Oktober an den Geburtstag Mahatma Gandhis, des politischen und geistigen Führers der indischen Unabhängigkeitsbewegung und Vorreiters einer Philosophie und Strategie der Gewaltlosigkeit. 

Vormittag: Tagung im Forstmuseum Reichraming 

Nachmittag: Festakt bei der Friedensbrücke beim Forstmuseum.

Eine Veranstaltung der Friedensakademie gemeinsam mit der Gemeinde Reichraming und der Universal Peace Federation Austria 

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27. September 2011: Symposium "Bildung zwischen Spaßpädagogik und Lob der Disziplin"

Die Diskussion über Bildung beschränkt sich auf die qualitativ bestmögliche Wissensvermittlung um sich den Entwicklungen der „Wissensgesellschaft“ anzupassen. Wird eine Veränderung der Unterrichtsmethoden und Strukturen des Bildungssystems den Bildungsstandard der Jugend heben? Wenn die Lehrer sich mehr Mühe geben, effizienter unterrichten und bessere Methoden anwenden - manche Psychologen meinen, wir bräuchten „spaßigere“ Modelle, wird uns dies weiterbringen? Könnte es sein, dass mehr Effizienz und bessere Lehrmethoden gar nicht die Antwort sind? Diese Fragen wurden an diesem Abend diskutiert.   

Am Podium: Sandra Peham (Verein Freilerner), Mag. Maria Neuberger Schmidt (Elternwerkstatt), LSI Barbara Pitzer M.Ed. (Landesschulrat für OÖ),  Josef Gundacker (Familienforum Österreich) 


22. September 2011: Im Gespräch mit DKfm. Dr. Gerhard Weiß

„Rentabilität und Humanität auf einen Nenner bringen – das geht über weite Strecken, bis 98 Prozent etwa.“ Dkfm. Dr. Gerhard Weiß (72) ist seit fast vier Jahrzehnten Unternehmer mit Herz und seit 2008 Alleingesellschafter der „Weiß Handels GmbH“ mit den Großkaufhäusern Pro-Kaufland in Linz, Welas-Park in Wels und Tabor in Steyr. „Ethik im Unternehmertum“ sei ihm, Chef von mehr als 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, „sehr wichtig.“

Von Bedeutung sind für Weiß vor allem die Beziehungen zu den Menschen – den Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. So verfügt die Gesellschaft über keinen Personalchef, zuständig sind die jeweiligen Abteilungsleiter – vom Einkauf bis zum Personal. Weiß: „Dieses Prinzip der Ein-Mann-Verantwortung bedeutet eine schlanke Hierarchie und wenig Reibungsverluste. Ich hatte noch nie einen ernstzunehmenden Konflikt mit dem Betriebsrat.“ Ein großer Vorteil sei, dass er selber einige Jahre Angestellter gewesen war.

Die Kunden erfreut das Unternehmen mit der „Transparenz der Kalkulation“. „Bei uns kann jeder sehen: So kaufen wir den Artikel ein und so verkaufen wir ihn“, so Weiß. Auch mit den jeweils mehr als 1000 Lieferanten pro Haus habe es noch nie einen Rechtsstreit gegeben.

Regelmäßige anonyme Befragungen von Kunden und Mitarbeitern zeigen einerseits den Zufriedenheitslevel auf, andererseits das Verbesserungspotenzial. Dadurch könne er sich auch mit „Riesenkonzernen“ wie Spar oder Rewe anlegen, denn „es kommt aufs Konzept an, nicht auf die Größe.“ Und auf die Humanität, gepaart mit der Rentabilität…


20. September 2011: Weltfrieden - Weltreligionen - Weltethos

Zum Internationalen Tag des Friedens brachte die Friedensakademie die Ausstellung "Weltfrieden - Weltreligionen - Weltethos" nach Linz. Am 20. und 21. September war die Ausstellung im Gemeinderatssaal der Stadt Linz im Alten Rathaus zu sehen, anschließend in der Friedensakademie. Zur Eröffnung der Ausstellung sprach Frau Mag. Edith Riether, die Präsidentin der Initiative Weltethos Österreich.

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28. Juni 2011: Im Gespräch mit Christian Felber

Die „Gemeinwohl-Ökonomie“ ist eine wirtschaftliche Systemalternative zu kapitalistischer Markt- und zentraler Planwirtschaft, ein Dritter Weg und zum Teil auch eine Synthese aus den beiden großen historischen Entwürfen.

Der Autor und politische Aktivist Christian Felber hat in seinem Buch „Neue Werte für die Wirtschaft. Eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus“ 2008 die Grundlagen ausgearbeitet. Daraufhin bildete sich ein Kreis von UnternehmerInnen, die das Modell gemeinsam mit Felber weiterentwickelt und mit einem Namen versehen haben.

In seinem Gespräch in der Friedensakademie erklärte Christian Felber mehr über diese Vision und präsentierte erstmals die Version 3 der Gemeinwohlmatrix.

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12. Mai 2011: Im Gespräch mit Heini Staudinger

Nach jahrelangem Herumstudieren (Theologie, Publizistik - Politologie, Medizin) und einer erfolglosen Pathologie-Prüfung startete Heini Staudinger das erste GEA Geschäft. Es ging eigentlich alles sehr schnell:

"Ein Freund zeigte mir seine Earth Shoes, die er im Ausland gekauft hatte. Die Schuhe gefielen mir, und wenige Tage später fuhr ich per Autostopp nach Dänemark und bestellte dort viele Schuhe um viel Geld, das ich nicht hatte.

Zurück in Wien, suchte ich mit dem Fahrrad zwei Stunden lang ein Geschäft, unterschrieb den Mietvertrag und telefonierte mit Freunden, ob sie mir Geld borgen könnten. Der eine borgte mir fünf-, der andere zehntausend Schilling usf. und nach zwei Tagen war alles klar – ich brauchte keine Bank. Wir bauten das Geschäft um, die Schuhe kamen und es ging los. Es war der 2. Dezember 1980."

Mehr über das interessante Leben von Heini Staudinger und wie er heute als Chef von 180 Mitarbeitern sein Verhältnis zu ihnen lebt, erzählte er uns am 12. Mai.


7. April 2011: Im Gespräch mit Franz Wimberger

Nach 8 Jahren Volksschule lernte Franz Wimberger das Maurerhandwerk. Nach einem längeren Arbeitsaufenthalt bei der Olympia-Baustelle in München bildete er sich weiter, wurde Berufsschullehrer und machte er sich schließlich selbstständig. 

18 Jahre ist es nun her, dass er durch einen Freund auf das Neue Testament aufmerksam gemacht wurde. Was das in ihm verändert hat, wie er nun seine Baufirma erfolgreich - und ohne Schwarzgeld - führt, wie er mit seinen Mitarbeitern umgeht - das erzählte uns Franz Wimberger an einem interessanten Abend inder Friedensakademie.


22. März 2011: Im Gespräch mit DI Klaus Fronius

Klaus Fronius sieht seinen Auftrag klar vor Augen: die Freude der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum kundennahen Arbeiten und zu Innovation für Batterieladesysteme, Schweißtechnik und Solarelektronik weiterhin zu stärken und die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern.

Bei unserem "Gespräch mit .... " erzählte Klaus Fronius,

  • wie er in das Unternehmen Fronius eingetreten ist,
  • wie er mit seiner Schwester die Herausforderungen der Zukunft angenommen hat und
  • auf welche Werte Fronius sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunft großen Bedacht legt.

10. Februar 2011: Im Gespräch mit Dr. Georg-Suso Sutter

In einem tief beeindruckenden Erfahrungsbericht schilderte der ehemalige HR-Manager von Primondo (Quelle) sehr authentisch, wie wichtig die langfristige Investition in krisentaugliche Beziehungen, in eine besondere Zusammenarbeitskultur, in für eine Extremsituation tragfähige Werte für die Bewältigung von Krisen ist („Wenn es um Werte geht, kann man das in der Krise nicht einfach so abrufen“).

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Der Jahresbericht 2011 steht zum Download zur Verfügung (PDF, 12 MB)